1913 – Telefon-Splitscreen in Suspense

Der Kurzfilm Suspense (USA 1913, R: Lois Weber/Phillips Smalley) gilt als frühes Beispiel für die innovative Verwendung eines Splitscreens im Film. Die filmische Form multipler Rahmung hat bildstatische Vorläufer in den Diptychen, Triptychen und Polyptychen der mittelalterlichen Tafelbildmalerei. Während der spannungsgetriebenen Erzählung des Films inszeniert dieser zwei Telefonate anhand eines dreigeteilten Bildes. Während die Ehefrau ihren Mann am Telefon um Hilfe ruft, sieht man im dritten Bild den Einbrecher an der Tür. Die Inszenierung des Telefonats im Splitscreen setzt sich bereits in den 1900er- und 1910er-Jahren im Stummfilm durch und ermöglicht die gleichzeitige Darstellung von räumlich getrennten Ereignissen. Der Splitscreen kann als Reaktion auf mediale technische Veränderungen betrachtet werden: das Telefonat (frühe Stummfilmzeit), das Fernsehen (1960er) und die Digitalisierung/das Internet (seit den 1990ern). – Kaim Bozkurt

Literatur / Quellen:

  • Hagener, Malte: „The Aesthetics of Displays: How the Split Screen Remediates Other Media“. In: Refractory. A Journal of Entertainment Media 14 (2008)

Weblinks:

🖙 Youtube: Suspense (1913)

Schlagwörter: Ästhetik, bildvisuell, fiktional, Film, Gesamtdiagramm, Laufpräsentation, Medialpanoramatik, Medientechnik, mimetisch, Rahmenexpansion, schematisch, Technik, Unterhaltung, Zugleichspräsentation

1913 – Blaise Cendrars, La Prose du Transsibérien et de la Petite Jehanne de France

Avantgardeprogrammatisch unternimmt das von Sonia Delaunay illustrierte Leporello die simultanistische Ausbreitung der Buch-/Textform zur Tableau-Text/Bild-Fläche, die in freien Versen und konstrastiven Farbkonstellationen eine imaginative Bewegung auf der (real erst 1916 fertiggestellten) Reisestrecke präsentiert. – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Cendrars, Blaise: La Prose du Transsibérien et de la petite Jehanne de France, Paris: Les Hommes nouveaux 1913

Weblinks:

🖙 Wikipedia

Schlagwörter: (Aus-)Faltung, Ästhetik, Bild, bildvisuell, Buch, Ekphrasis, fiktional, geordnet, Gesamtprojektion, Großtableau, Laufpräsentation, Leporello, Medialpanoramatik, mimetisch, Moving Panorama, panoramatische Erzählung, Rahmenexpansion, schematisch, symbolisch, Text, textuell, Überbreite, Zeichnung, Zeitensynopse, Zugleichspräsentation

1900 – 360°-Filmsystem: Cinéorama

Inspiriert von den Großpanoramen der Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts arbeitet der französische Filmpionier Raoul Grimoin-Sanson bereits seit 1896 am ersten zylindrischen 360°-Multikamera- und -Multiprojektoren-System: dem Cinéorama. Laut seiner Autobiografie kommt das filmische Großpanorama erstmals im Zuge der Pariser Weltausstellung am 8. Mai 1900 zur Vorführung. Die Aufnahmen dafür entstehen durch eine Konstruktion aus zehn 70 mm-Kameras, die sternförmig auf einer runden Holzplatte befestigt werden und per Handkurbel synchron gestartet werden können. Das in Europa und Nordafrika gedrehte Filmmaterial inszeniert einen Flug über Landschaften und Paris. Für die Aufführung wird unmittelbar unter dem Eiffelturm das Cinéorama-Kino als Rundbau mit 30 m Durchmesser erbaut. Zehn Projektoren, die in einem zentralen Betonzylinder mit 5 m Durchmesser fixiert sind, sollen auf die kreisrunde Leinwand des Saals von 9 m Höhe projizieren. Die Zuschauerplattform für 200 stehende Gäste befindet sich oberhalb des Projektionsraums. Um die Illusion zu intensivieren, wird sie als Ballongondel gestaltet und schwebend von der unteren Seite einer Ballonhülle überdacht. Die technische Errungenschaft des Systems wäre die Synchronisierung der Kameras und der Projektoren gewesen. Aber die aktuelle Forschung zweifelt mangels historischer Belege daran, dass es damals wirklich zu einer Vorführung des Cinéorama-360°-Filmsystems gekommen ist. Einige nachfolgende Versuche, im 20. Jahrhundert Bewegtbildpanoramen durch 360°-Dispositive zu erzeugen, orientieren sich jedoch am zylindrischen Konzept und der Idee Grimoin-Sansons. – Kaim Bozkurt

Literatur / Quellen:

  • Kiessling, Maren: „Domografie. Visuelle Narration im Fulldome“. In: CINEMA 63 (2018), S. 98–112, S. 98–112
  • Grimoin-Sanson 1897((fehlt in der Bibliografie))

Weblinks:

🖙 Wikipedia zur Circama-Tradition

Schlagwörter: 360°, Bauwerk, bildvisuell, Draufblick, Event/Performance, faktual, Film, Gesamtprojektion, Halbkugel, Immersion, Konzept/Idee, Laufpräsentation, Medialpanoramatik, Medieninstallation, mimetisch, Moving Panorama, Panoramaflug, Rahmenexpansion, Rundbau, Technik, Unterhaltung, Zugleichspräsentation

1888 – Camille Flammarion, Wanderer am Weltenrand


Ikonische Symbolisierung für das menschliche Erreichen und Durchbrechen des Weltenrands bzw. Wissenshorizonts (oder auch nur die bloße Behauptung solcher Erfahrung): „Ein naiver Missionar des Mittelalters erzählt sogar, dass er auf einer seiner Reisen auf der Suche nach dem irdischen Paradiese den Horizont erreichte, wo der Himmel und die Erde sich berühren, und dass er einen gewissen Punkt fand, wo sie nicht verschweißt waren, wo er hindurch konnte, indem er die Schultern unter das Himmelsgewölbe beugte.“ (Flammarion, S. 162, zit. n. Berger/Beinert/Wetzel/Kehl, Bilder des Himmels, S. 49). Sujet und Bildform verleiten dazu, die Entstehung des Holzstichs fälschlich in der frühen Neuzeit zu vermuten. Indes weist die versinnbildlichte Weltenrahmenüberschreitung als ambivalente Denk- und Erzählfigur viel weiter zurück und reicht von Platons Höhlengleichnis oder vom (zeitweisen) Lüften des Maya-Schleiers bis zu Filmen wie The Truman Show (1998) oder The Matrix (1999). – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Berger, Klaus/Beinert, Wolfgang/Wetzel, Christoph u. a.: Bilder des Himmels. Die Geschichte des Jenseits von der Bibel bis zur Gegenwart, Freiburg i. B.: Herder 2006, S. 49

Weblinks:

🖙 Wikipedia

Schlagwörter: Bild, bildvisuell, Didaktik, Gesamtprojektion, Idealpanoramatik, Inhaltspanoramatik, Konzept/Idee, Kugel, Medialpanoramatik, Mythos/Religion, Rahmenexpansion, schematisch, symbolisch, unbegrenzte Allheit, Utopie/Dystopie, Wissenschaft, Zeichnung, Zugleichspräsentation

1878 – Eadweard Muybridge, 360° San Francisco

Von dem Aussichtspunkt auf einem Dach aus fertigt Muybridge dreizehn fotografische Aufnahmen des Blicks auf San Francisco an. Hierfür dreht er sich mit seiner Kamera im Uhrzeigersinn und macht nach und nach, über einen Zeitraum von rund fünf Stunden die Aufnahmen. Die dreizehn Bilder fügt er dann zu einer Panoramaansicht mit den Maßen 53,3 × 520,1 cm zusammen. Insbesondere aufgrund der sich verändernden Lichtverhältnisse und Montagearbeiten zeigt dieses fotografische Panorama seine Entstehung über einen längeren Zeitraum selbst an. Die zusammengefügten Albumindrucke wurden, als eine Art Rundblickserie, flachliegend präsentiert. – Clara Wörsdörfer

Literatur / Quellen:

  • Vielkind, Andrew: „Ernie Gehr’s Side/Walke/Shuttle. Panorama of an Invisible City“. In: On the viewing platform. The panorama between canvas and screen, hg. von Katie Trumpener und Tim Barringer, New Haven/London: Yale University Press 2020, S. 244–259, S. 246 f.

Weblinks:

🖙 New York Historical Society
🖙 Muybridge, Panorama San Francisco, Collection of the Society of California Pioneers

Schlagwörter: (Aus-)Faltung, 360°, Ästhetik, Bild, bildvisuell, Denkmal, Didaktik, faktual, Fernblick, Foto, Gesamtprojektion, geschlossen, Großtableau, Medialpanoramatik, Medieninstallation, mimetisch, Panoramabild, Rahmenexpansion, Technik, Überbreite, Unterhaltung, Wissenschaft, Zeitensynopse, Zugleichspräsentation

1850–1851 – Karl Gutzkow, Die Ritter vom Geiste

Extremausweitung des Gesellschaftsromans qua Strangvielfalt, Themenbreite und Umfang (in der 9-bändigen Erstausgabe 4100 Seiten), doch anders als etwa Balzacs zeitgleich entstehender Comédie Humaine-Zyklus als Einzelwerk angelegt und publiziert. Zukunftsträchtig verkündet das vielzitierte Vorwort: „Der neue Roman ist der Roman des ‚Nebeneinanders‘“ und präludiert damit panoramatisch-modernistische Großerzählformen des 20. Jahrhunderts. Allerdings verfahren diese in der Regel weniger kompilatorisch und additiv als Gutzkows Textmassiv. – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Gutzkow, Karl: Die Ritter vom Geiste. Roman in neun Büchern [1850/51], Frankfurt am Main: Zweitausendeins 1998
  • Ricken, Achim: Panorama und Panoramaroman – Parallelen zwischen der Panorama-Malerei und der Literatur im 19. Jahrhundert dargestellt an Eugène Sues Geheimnissen von Paris und Karl Gutzkows Rittern vom Geist, Frankfurt am Main: Lang 1991

Weblinks:

🖙 Romantext Online

Schlagwörter: Ästhetik, Buch, Didaktik, fiktional, Gesamtkompendium, Großtableau, Laufpräsentation, Medialpanoramatik, mimetisch, offen, Panorama-Diskurs, panoramatische Erzählung, Rahmenexpansion, symbolisch, Text, textuell, Überbreite, Universalchronik, Unterhaltung, Wimmelbild, Zeitensynopse

1833 – F. C. Vogel’s Panorama des Rheins

Panorama des Rheintals von Mainz bis Koblenz, das in Form eines horizontalen Ausfalt-Leporellos zwei Ansichten von je 21,50 m Länge bietet. Dabei ist das rechte Rheinufer von Jakob Fürchtegott Dielmann und das linke von Jakob Becker in Normalsicht auf Augenhöhe (auf)gezeichnet. – Martin Weinmann | Sarah Karsten

Literatur / Quellen:

  • Vogel, F.C.: F. C. Vogels Panorama des Rheins oder Ansichten des rechten und linken Rheinufers von Mainz bis Coblenz, Frankfurt am Main: Lithographische Anstalt F.C Vogel 1833

Weblinks:

🖙 Digitalisat auf Dilibri
🖙 Website Tabarelli

Schlagwörter: (Aus-)Faltung, Ästhetik, Bild, bildvisuell, Buch, Didaktik, faktual, geordnet, Gesamtprojektion, Laufpräsentation, Leporello, Medialpanoramatik, Mikropanoramatik, mimetisch, Naturpanorama, Organisation, Panoramabild, Rahmenexpansion, Überbreite, Unterhaltung, Zeichnung

1827 – Johann Wolfgang von Goethe, Konzept der Weltliteratur

Den Grundstein für sein Konzept von „Weltliteratur“ legt Goethe bereits im Jahr 1801 in der Notiz, dass eine bloß patriotische Kunst oder Wissenschaft nicht existiere, sondern beide nur im Kontext einer allgemeinen und freien Wechselwirkung blühen könnten (Goethe, Ästhetische Schriften 1771–1805, S. 809). Den zukunftsträchtigen (und von Wielands vorangehendem Gebrauch des Wortes abweichenden) Begriff von „Weltliteratur“ prägt Goethe jedoch erst im Jahr 1827 in einem Gespräch mit Eckermann (Goethe, Eckermann: Gespräche mit Goethe, S. 225), in dem er die Nationalliteraturen verabschiedet und eine neue Epoche inauguriert, die sich durch einen weltweiten literarischen Austauschprozess kennzeichne und keiner nationalen Begrenzung unterliege. Damit bleibt die weltliterarische Dynamik nach Goethe nicht auf die bloße Kenntnis- und Bezugnahme von Autor:innen untereinander beschränkt, sondern konstituiert sich durch einen Gemeinsinn, der auf einem geteilten Wissens- und Wertefundus beruhen und sich im Zuge der verbesserten Kommunikations- und Transportmöglichkeiten verfestigen werde. Wenngleich de facto noch stark eurozentrisch, begründet Goethe so die Auffassung von Literatur als einem gesamtmenschheitlichen Phänomen, das aus universalem, sprich hier: internationalem wie supraepochalem Geist heraus evolviert. – Nina Cullmann

Literatur / Quellen:

  • Strich, Fritz: Goethe und die Weltliteratur, Bern: Francke 1946
  • Goethe, Johann Wolfgang: Ästhetische Schriften 1771–1805. Sämtliche Werke. Bd. 18, Frankfurt am Main: Deutscher Klassiker Verlag 1998
  • Goethe, Johann Wolfgang: Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. Sämtliche Werke. Bd. 39., Frankfurt am Main: Deutscher Klassiker Verlag 1999

Weblinks:

🖙 Wikipedia

Schlagwörter: Ästhetik, Didaktik, Idealpanoramatik, Inhaltspanoramatik, Konzept/Idee, offen, Rahmenexpansion, symbolisch, Text, textuell, Unterhaltung, Utopie/Dystopie

1814 – Laplacescher Dämon

Im Vorwort zu seinem Essai philosophique sur les probabilités entwirft das Mathematik/Statistik- und Physik-Genie Pierre-Simon Laplace (1749–1827) eine deterministisch-physikalistische und kalkül-basierte Neuversion des panoramatischen Allschau- und Allwissenheitsbegehrens: „Wir müssen also den gegenwärtigen Zustand des Universums als die Wirkung seines früheren Zustands und als die Ursache des künftigen Zustands betrachten. Eine Intelligenz, die zu einem bestimmten Zeitpunkt alle Kräfte, von denen die Natur beseelt ist, und die jeweilige Situation der Wesenheiten, aus denen sie sich zusammensetzt, kennen würde, wäre, wenn sie zudem noch groß genug wäre, um diese Daten einer Analyse zu unterziehen, in der Lage, die Bewegungen der größten Körper des Universums bis hinunter zu denen des leichtesten Atoms in derselben Formel zu erfassen. Nichts wäre für sie ungewiss. Zukunft wie Vergangenheit lägen ihr klar vor Augen.“ Die hier inaugurierte Beobachtungsinstanz ist seither als „Laplacescher Dämon“ sprichwörtlich geworden. Indes wird die Möglichkeit solcher Allregistratur (von der auch Laplace real nicht überzeugt war) in der Folge mehrfach grundlegend bestritten: die Option einer gleichzeitigen Weltzustandserfassung durch die Relativitätstheorie, der physikalische Determinismus durch die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie und die vollständige Berechenbarkeit per se aufgrund real-ontischer und kalkül-logischer Limitationen. Durch Errungenschaften wie die Schrödinger-Gleichung, die universale Turing-Maschine oder den Quantencomputer periodisch neu befeuert, bleibt das Konzept als approximativ erstrebte Teleologie dennoch lebendig, am prominentesten in den universalen Visionen einer Theory of Everything. – Johannes Ullmaier

Weblinks:

🖙 Zitatstelle im Original
🖙 Wikipedia

Schlagwörter: Allwahrnehmung, faktual, Fernblick, geordnet, Gesamtarchiv, Gesamtdiagramm, Gesamtprojektion, Idealpanoramatik, Konzept/Idee, Mythos/Religion, Rahmenexpansion, schematisch, Speicher, symbolisch, Text, textuell, unbegrenzte Allheit, Universalchronik, Wissenschaft, Zeitensynopse, Zugleichspräsentation, Zugriffspräsentation

1808 – Johann Adam Breysig, Kosmotheater

Als utopischen Fluchtpunkt seiner voranstürmenden, in der praktischen Umsetzung aber vom Pech verfolgten theatertechnischen Reformbemühungen imaginiert der (auch als verspäteter Panoramaerfinder einschlägige) Medienpionier ein Kosmotheater, in dem All-Präsentation und Immersion verschmelzen: „Unter diesem Ausdrucke verstehe man ein Theater [,] in welchem alle Wirkungen der Natur und Kunst täuschend hervorgebracht werden; ein Pantheater, eine Weltschau, ein Universaltheater, in welchem sich alles bewegt und bey welchem nur die Umgebung (das Aeusserste) feststeht. / Eine solche Anstallt bestehet in der Vereinigung aller Theater, in welchem [sic] jede beliebige Schaustellung und jedes beliebige Schauspiel gegeben werden kann. / Ein (vorher beschriebenes) Autokinesitheater kommt ihr am nächsten bey der Ansehung der Einrichtung. Ein solches Theater macht alle Arten von Theater überflüssig, eben weil es der Inbegriff aller Theater ist.“ (Breysig, „Ueber den Bau, die Maschinerie und Mahlerey des Theaters [1806]“, S. 153). In der Realität brannte das erst am 29.4.1808 eröffnete Königsberger Neue Schauspielhaus, in dem Breysig einige seiner Bühnenrevolutionen eindrucksvoll implementieren konnte, schon am 1.7. nach nur wenigen Vorführungen ab. (Krengel-Strudthoff, „Eine vergessene Bühnenreform“, S. 55 f.) Bis zur Einführung elektrischer Beleuchtung bleibt die Lichtregie für geschlossene immersive Medien praktisch und ästhetisch ein Problem. – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • In blauer Ferne. Von der Kulissenbühne zum Königsberger panoramischen Theater. Schriften zur Bühnenreform von Johann Adam Breysig (1766–1831), hg. von Ingeborg Krengel-Strudthoff und Rudin Bärbel, Wiesbaden: Harrassowitz 1993, S. 142–206
  • Krengel-Strudthoff, Ingeborg: „Eine vergessene Bühnenreform: Johann Adam Breysigs Weg zur Szenographie des Königsberger Neuen Schauspielhauses“. In: In blauer Ferne. Von der Kulissenbühne zum Königsberger panoramischen Theater. Schriften zur Bühnenreform von Johann Adam Breysig (1766—1831), hg. von Ingeborg Krengel-Strudthoff und Bärbel Rudin, Wiesbaden: Harrassowitz 1993, S. 9–66

Weblinks:

🖙 Wikipedia

Schlagwörter: 360°, Allwahrnehmung, Ästhetik, audiovisuell, auditiv, Bauwerk, bildvisuell, Blicktransparenz, Didaktik, Event/Performance, faktual, Fernblick, fiktional, Gesamtkompendium, Gesamtprojektion, haptisch, Idealpanoramatik, Immersion, Inhaltspanoramatik, Konzept/Idee, Laufpräsentation, Medialpanoramatik, Medieninstallation, Medientechnik, mimetisch, Moving Panorama, Panorama-Beschreibung, Rahmenexpansion, Rundbau, schematisch, symbolisch, Technik, Text, textuell, Unterhaltung, Zeitensynopse, Zentralblickpunkt, Zugleichspräsentation