Im Vorwort zu seinem Essai philosophique sur les probabilités entwirft das Mathematik/Statistik- und Physik-Genie Pierre-Simon Laplace (1749–1827) eine deterministisch-physikalistische und kalkül-basierte Neuversion des panoramatischen Allschau- und Allwissenheitsbegehrens: „Wir müssen also den gegenwärtigen Zustand des Universums als die Wirkung seines früheren Zustands und als die Ursache des künftigen Zustands betrachten. Eine Intelligenz, die zu einem bestimmten Zeitpunkt alle Kräfte, von denen die Natur beseelt ist, und die jeweilige Situation der Wesenheiten, aus denen sie sich zusammensetzt, kennen würde, wäre, wenn sie zudem noch groß genug wäre, um diese Daten einer Analyse zu unterziehen, in der Lage, die Bewegungen der größten Körper des Universums bis hinunter zu denen des leichtesten Atoms in derselben Formel zu erfassen. Nichts wäre für sie ungewiss. Zukunft wie Vergangenheit lägen ihr klar vor Augen.“ Die hier inaugurierte Beobachtungsinstanz ist seither als „Laplacescher Dämon“ sprichwörtlich geworden. Indes wird die Möglichkeit solcher Allregistratur (von der auch Laplace real nicht überzeugt war) in der Folge mehrfach grundlegend bestritten: die Option einer gleichzeitigen Weltzustandserfassung durch die Relativitätstheorie, der physikalische Determinismus durch die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie und die vollständige Berechenbarkeit per se aufgrund real-ontischer und kalkül-logischer Limitationen. Durch Errungenschaften wie die Schrödinger-Gleichung, die universale Turing-Maschine oder den Quantencomputer periodisch neu befeuert, bleibt das Konzept als approximativ erstrebte Teleologie dennoch lebendig, am prominentesten in den universalen Visionen einer Theory of Everything. – Johannes Ullmaier
1809 – Brockhaus-Enzyklopädie
Über fast zwei Jahrhunderte (ab 1840 zeitweise neben Meyers Konversations-Lexikon) die maßgebliche Enzyklopädie im deutschsprachigen Raum; erstmals 1809 als Conversations-Lexikon (kurzgefaßtes Handwörterbuch für die in der gesellschaftlichen Unterhaltung aus den Wissenschaften und Künsten vorkommenden Gegenstände mit beständiger Rücksicht auf die Ereignisse der älteren und neueren Zeit) in sechs Bänden erschienen; letzte Druckausgabe 2005/6; Einstellung des Buchhandelsverkaufs 2014. – Johannes Ullmaier
Weblinks:
1798 – F. Schlegel, Universalpoesie
Unter der Bezeichnung „Progressive Universalpoesie“ formuliert Friedrich Schlegel die frühromantische Programmatik panoramatischer Allausweitung und Totalsymbiose. Im 116. Athenäums-Fragment fordert er die (Wieder-)Vereinigung bzw. Vermischung aller Gattungen dahingehend, dass die künftige Universalpoesie nicht nur alle poetischen Gattungen des traditionellen Gattungssystems integrieren und verschmelzen, sondern auch alle weiteren Subsysteme der Kunst sowie alle Bereiche des realen Lebens umfassen solle. – Kira Gass | Johannes Ullmaier
Literatur / Quellen:
- Schlegel, Friedrich: Kritische Ausgabe seiner Werke, Bd. Ii, Paderborn/Zürich: Ferdinand Schöningh/Thomas Verlag 1967
Weblinks:
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1789 – Friedrich Wilhelm Herschel, Einige Bemerkungen ueber den Bau des Himmels
Zu der raumpanoramatischen Blickausweitung, die F. W. Herschel mithilfe verbesserter Beobachtungstechnik auf vielen Gebieten der Astronomie und vor allem bei der Identifikation einiger Himmelsnebel als ferne eigenständige Galaxien außerhalb der Milchstraße gelingt, tritt ein beobachtungsempirisch eng damit verbundenes und ebenso bahnbrechendes, konzeptionell aber davon zu trennendes zeitpanoramatisches Pendant. Indem Herschel erstens die Konsequenzen der durch Ole Rømer 1676 bzw. Christiaan Huygens 1678 relativ genau bestimmten Lichtgeschwindigkeit zieht, zweitens die naturhistorische Perspektive der Entwicklung einzelner Lebewesen gemäß ihrer artspezifischen Schematik auf kosmische Vorgänge überträgt und drittens die Signifikanz wahrscheinlichkeitstheoretischer Extrapolationen in Rechnung stellt, kann er das Himmelsbild, das ihm mit freiem Auge und in seinen Teleskopen auf der Erde zeitgleich sichtbar wird, nicht nur in seiner signalwirklichen Palimpsest-Struktur erkennen, in der extrem differente Zeit- und Entfernungsschichten synthetisiert sind, sondern entdeckt auf dieser Grundlage zudem die Möglichkeit, diejenigen Himmelserscheinungen, die man als kosmos-historisch weitgehend zufälliger Beobachter gerade gleichzeitig vor sich hat, gemäß ihrer Entwicklungslogik zu beobachten und so Rückschlüsse auf deren einzelne Phasen bzw. Stadien zu gewinnen, obwohl die dabei involvierten Zeitdauern die real mögliche Beobachtungszeit eines (Menschen-)Lebens oder der ganzen Menschheit um ein Vielfaches übersteigen. Eine pointierte Versinnbildlichung findet sich etwa gegen Ende seiner Schrift Einige Bemerkungen über den Bau des Himmels (Herschel, Über den Bau des Himmels, S. 109–124): „Diese Methode den Himmel zu betrachten, scheint ihn in ein neues Licht zu setzen. Nun wird er angesehen, als gleiche er einem üppigen Garten, der eine große Mannigfaltigkeit von Produkte in verschiedenen blühenden Beeten enthält; und der eine Vortheil den wir zum wenigsten aus demselben einerndten können ist der, daß wir gleichsam den Schwung unserer Erfahrung auf eine unermeßliche Dauer ausdehnen können. Denn um das Gleichniß fortzusetzen, das ich aus dem Pflanzenreich geborgt habe, ist es nicht beynahe einerley, ob wir fortleben um nach und nach das Aussprossen, Blühen, Belauben, Fruchttragen, Verwelken, Verdorren und Verwesen einer Pflanze anzusehen, oder ob eine große Anzahl von Exemplaren, die aus jedem Zustande, den eine Pflanze durchgeht, erlesen, uns auf einmahl vor Augen gebracht werden.“ (123–124; vgl. auch S. 111). Wie bei seiner Typologie der Nebelerscheinungen hat sich naturgemäß auch hinsichtlich der kosmischen Prozesse nicht jede der Herschel’schen Beobachtungen und Theorien vor späteren, noch genaueren Himmelsaugen bewährt. Doch die grundlegenden Prinzipien empiriebasierter und zugleich theoriegeleiteter Himmelsbeobachtung sowie ihrer laufenden Approximation bzw. Korrektur sind seither gewonnen. Herschels Grabinschrift lautet: „Caelorum perrupit claustra“ („Er durchbrach die Grenzen des Himmels“). – Johannes Ullmaier
Literatur / Quellen:
- Herschel, Friedrich W.: Über den Bau des Himmels. Abhandlungen über die Struktur des Universums und die Entwicklung der Himmelskörper 1784–1814, Thun/Frankfurt a. Main: Verlag Harri Deutsch 2001
1788 – James Hutton, Ausweitung des Erdzeithorizonts

In Anbetracht eines Felsaufschlusses im schottischen Jedburgh, in dem deutlich die jüngeren Schichten horizontal auf tektonisch schräg gestellten älteren Schichten lagern (einer sogenannten Diskordanz, vgl. die Abb. in Gould, Die Entdeckung der Tiefenzeit, S. 95), wird dem Naturforscher (und damaligen Edinburgher Stadt- und Zeitgenossen Robert Barkers) James Hutton (1726–1797) klar, dass die Erde sehr viel älter sein muss, als die meisten damals glauben. „Das komplexe Panorama der Geschichte“ (Gould, Die Entdeckung der Tiefenzeit, S. 94), wie er es hier zum ersten Mal erblickt, bringt ihn in seiner 1788er-Abhandlung Theory of the Earth zu dem Schluss: „Die Zeit, die in unserer Vorstellung jedes Ding bemißt und für unsere Pläne oft nicht ausreicht, ist für die Natur endlos und wie nichts.“ (Hutton, Theory of the Earth, S. 215). Inwieweit diese Behauptung zutrifft, ist bis heute nicht gewiss. Dass sie seither aber – im Unterschied zu inhaltsgleich vorangegangenen Postulaten von Aristoteles bis Newton – mit der aus Menschheitssicht quasi-unendlichen, nach Jahrmillionen und -milliarden zählenden Empirie der Erde verzahnt ist, verleiht Huttons Entbergung der „Tiefenzeit“ (John MCPhee) zeit-kopernikanisches Gewicht. – Johannes Ullmaier
Literatur / Quellen:
- Hutton, James: „Theory of the Earth; or an Investigation of the Laws Observable in the Composition, Dissolution, and Restoration of Land Upon the Globe“. In: Transactions of the Royal Society of Edinburgh 1 (1788), S. 209–304
- Gould, Stephen Jay: Die Entdeckung der Tiefenzeit. Zeitpfeil und Zeitzyklus in der Geschichte unserer Erde [1987], München: dtv 1992, S. 93–146
Weblinks:
1787 – Karl Philipp Moritz, All-Skalierungskonzeption in Über die bildende Nachahmung des Schönen
Während er im Rahmen einer gesamtweltgenetischen Herleitung der Ästhetik – und hier konkret im Zuge einer psychologisch vertieften Paragone – um den Nachweis der Überlegenheit der Literatur gegenüber der Bildenden Kunst bemüht ist, schafft Karl Philipp Moritz eine Formulierung, deren Wortlaut sich wie ein intermediales Allgemeinprogramm panoramatischer All-Registratur und -All-Präsentation ausnimmt: „Der Horizont der tätigen Kraft aber muß bei dem bildenden Genie so weit, wie die Natur selber, sein: das heißt, die Organisation muß so fein gewebt sein, und so unendlich viele Berührungspunkte der allumströmenden Natur darbieten, daß gleichsam die äußersten Enden von allen Verhältnissen der Natur im Großen, hier im Kleinen sich nebeneinander stellend, Raum genug haben, um sich einander nicht verdrängen zu dürfen.“ (Moritz, „Über die bildende Nachahmung des Schönen [1787/88]“, S. 972). Der Kern des ästhetischen Verfahrens wird hier aufgefasst als die Herunterskalierung einer (nominell) unbegrenzten und beliebig detaillierten Weltauffassung in eine möglichst kleine, in sich geschlossene und der humanen Perzeption (nominell) verlustfrei angepasste Medienform. – Johannes Ullmaier
Literatur / Quellen:
- Moritz, Karl Philipp: „Über die bildende Nachahmung des Schönen“ [1787/88]. In: Werke in zwei Bänden. Band 2: Popularphilosophie/Reisen/Ästhetische Theorie, hg. von Heide Hollmer und Albert Meier, Frankfurt am Main: Deutscher Klassiker Verlag 1997, S. 958–991
Weblinks:
1785 – Friedrich Wilhelm Herschel, Über den Bau des Himmels
Nach seiner Ausbildung zum Musiker und einer kurzen Zeit als Militärmusiker übersiedelt der in Hannover geborene Friedrich Herschel (1738–1822) im Jahr 1757 nach England und wird unter wesentlicher Mithilfe seiner bald nachgekommenen Schwester Caroline (1750–1848) zu einem der wirkreichsten All-Panoramatiker der Astronomiegeschichte. In Bath als Organist und Orchesterleiter tätig, beginnt er in den 1770er-Jahren, inspiriert von der privaten Lektüre musiktheoretischer und astronomischer Schriften, sein im Wesentlichen autodidaktisch vorangetriebenes Projekt einer möglichst vollständigen Erfassung und Erklärung aller sichtbaren Himmelserscheinungen. Zu diesen Zweck fertigt er, vor allem nach seiner endgültigen Niederlassung in Slough im Jahr 1785, selbst immer größere Spiegelteleskope an. Unter seinen zahlreichen bahnbrechenden Entdeckungen – etwa des Planeten Uranus oder der Situierung unseres Sonnensystems innerhalb der Milchstraße (vgl. Herschel, Über den Bau des Himmels, S. 94) – ragt in panoramatischer Hinsicht die genauere Erfassung und differenzierte Neudeutung jener Himmelskonstellationen hervor, die dem freien Auge als Nebel erscheinen. Gerade hier liefern seine Veröffentlichungen, deren Bedeutung in Fachkreisen bald erkannt wird, quintessentielle Verschriftlichungen einiger der ungeheuersten Erfahrungen realfundierter panoramatischer Blickvertiefung und -erweiterung, die Menschen je gemacht haben. Besonders eindrücklich etwa in seiner Schrift Über den Bau des Himmels (Herschel, Über den Bau des Himmels, S. 71–108), wo es in zeitgenössischer Übersetzung heißt: „Das Gesicht unseres Beobachters wird so begrenzt seyn, als befasse diese einzelne Sammlung von Sternen, wovon er selbst nicht den tausendsten Theil gewahr wird, alles was der gesammte Himmel in sich hat. Verstatten wir ihm nun den Gebrauch eines gemeinen Fernrohrs, so fängt er an zu muthmaßen, daß die ganze Milchweiße des hellen Streifs, der die hohle Kugel umringt, wohl von Sternen herrühren möge. Er bemerkt einige Sternhaufen in mancherley Gegenden des Himmels, und findet, daß es auch dort eine Art von Nebelflecken giebt; sein Blick ist jedoch noch nicht so erweitert, um das Ende der Schichte abzusehen, in welcher er eine solche Stellung hat, daß es ihm vorkommt, als gehörten diese Zonen zu demjenigen System, welches, wie ihm deucht, alle und jede himmlische Gegenstände in sich faßt. Nun verstärkt er seine Sehkraft, und indem er sich einer genauen Beobachtung befleißiget, findet er, daß die Milchstraße in der That nichts anders, als eine Sammlung von sehr kleinen Sternen sey. Er wird gewahr, daß jene Gegenstände, welche Nebelflecke hießen, augenscheinlich nichts anders als Sternhaufen sind. Er sieht ihre Anzahl immer mehr und mehr anwachsen, und wenn er einen Nebelfleck in Sterne auflöset; so entdeckt er zehn neue, die er nicht auflösen kann.“ (77–78) – Johannes Ullmaier
Literatur / Quellen:
- Herschel, Friedrich W.: Über den Bau des Himmels. Abhandlungen über die Struktur des Universums und die Entwicklung der Himmelskörper 1784–1814, Thun/Frankfurt a. Main: Verlag Harri Deutsch 2001
1776 – Horace-Bénédict de Saussure, Vue circulaire des Montagnes
Dieses „erste wissenschaftliche Horizontalpanorama“ (Oettermann, Das Panorama), bei dem also „die Landschaft nicht auf die Innenfläche eines Zylinders, sondern in eine Kreisfläche projiziert“ wird (Solar, Das Panorama und seine Vorentwicklung, S. 20), zeigt den Ausblick vom Gipfel des Buet, den der Schweizer Naturforscher Horace-Benedict de Saussure 1776 bestiegen hatte. Im ersten Band seiner Voyages dans les Alpes (1779) schildert er das Darstellungsproblem, dem er sich anschließend gegenübersah: „Als ich die Beschreibung der unendlich verschiedenen Dinge vollendete, die ich vor Augen hatte, erkannte ich deutlich, daß es mir unmöglich sein würde, meinen Lesern davon eine halbwegs klare Vorstellung zu geben, ohne Zeichnungen hinzuzufügen. Doch bei der Anwendung gewöhnlicher Ansichten hätte es deren eine große Zahl bedurft, und je zahlreicher sie gewesen wären, desto weniger hätten sie die Gesamtheit und Verkettung all dieser Berge wiedergegeben, wie man sie in der Natur sieht.“ Um Abhilfe zu schaffen, habe er eine neuartige Methode entwickelt; dabei „malt der Zeichner seine Objekte genauso, wie er sie sieht, indem er sein Papier in dem Maß dreht, wie er sich selbst dreht, und die, die sich nach seiner Arbeit eine Vorstellung der Dinge machen wollen, die er gezeichnet hat, brauchen sich nur vorzustellen, dass sie im Zentrum der Zeichnung plaziert seien, in der Vorstellung das, was sie über dem Zentrum sehen, zu vergrößern, und, indem sie die Zeichnung drehen, die Revue all ihrer Teile zu machen. So sehen sie nacheinander alle untereinander verbundenen Objekte und absolut so, wie sie sich einem Betrachter darstellen, der auf der Spitze des Berges steht.“ (Zit. nach Oettermann, Das Panorama, S. 28). – Bernd Klöckener
Literatur / Quellen:
- Solar, Gustav: Das Panorama und seine Vorentwicklung bis zu Hans Conrad Escher von der Linth, Zürich: Orell Füssli 1979
- Oettermann, Stephan: Das Panorama. Die Geschichte eines Massenmediums, Frankfurt am Main: Syndikat 1980
Weblinks:
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1768–1771 – Encyclopædia Britannica

Über Jahrhunderte hinweg maßgebliche englischsprachige Enzyklopädie; erste Auflage in drei Bänden hg. von William Smellie von 1768–1771. Bis 2004 wächst sie auf 75.000 Artikel in 32 Bänden an, erliegt als Print-Tradition aber 2012 der kostenlosen Online-Konkurrenz durch die Wikipedia. – Johannes Ullmaier
Weblinks:
1756 – Giuseppe Vasi, Panoramatische Ansicht der Stadt Rom vom Gianicolo aus

Der Radierer Vasi bietet Touristen in Rom eine majestätische Ansicht der Stadt mitsamt Legende an, die aus zwölf großen Blättern zusammengesetzt ist. Sie zeigt in horizontaler Erstreckung detailliert Gebäude und Straßenzüge, wobei der Aufnahmewinkel schon ungefähr einen Halbkreis beschreibt. Den unteren Abschluss der Ansicht bildet eine fingierte Balustrade mit dem Vers des Dichters Martial „HINC SEPTEM DOMINOS VIDERE MONTES/ET TOTAM LICET AESTIMARE ROMAM“, zu Deutsch: „von hier aus erblickt man die sieben herrschaftlichen Hügel und kann den Anblick von ganz Rom genießen“. Das Werk verbindet die Tradition des Stadtplans in der Vogelschau mit der Panorama-Vedute. Von der Produktion von Veduten lässt sich eine Verbindung bis zu den großen Panoramarundbildern des 19. Jahrhunderts ziehen, die häufig ebenfalls den Rundblick über eine Stadt von einem erhöhten Standpunkt aus simulieren. – Clara Wörsdörfer
Literatur / Quellen:
- Bätschmann, Oskar: Entfernung der Natur. Landschaftsmalerei 1750–1920, Köln: DuMont 1989, S. 87 f.