1895 – Entdeckung der Röntgenstrahlen


Am 8. November 1895 entdeckt Wilhelm Conrad Röntgen die Strahlung, die im deutschen Sprachraum bald nach ihm benannt wird. Sie kann Materie durchdringen. Stoffe sind unterschiedlich durchlässig, sodass die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark durchkommen. Durch die variierende Stärke des Durchkommens können die Strahlen zur Bilderzeugung genutzt werden, zum Beispiel am menschlichen Körper, dessen Knochen eine höhere Dichte aufweisen als seine Organe. Bei modernen Geräten können auch letztere abgebildet werden. Der Einsatz von Röntgenstrahlen zur therapeutischen Behandlung von Hautkrankheiten beginnt 1896. – Lea-Sophie Dettmann

Literatur / Quellen:

  • Busch, Uwe/Rosendahl, Wilfried (Hgg.): Die Welt im Durchblick. Wunder moderner Röntgentechnik, Darmstadt: WBG/Theiss 2019

Weblinks:

🖙 Wikipedia

Schlagwörter: Bild, bildvisuell, Blicktransparenz, faktual, Foto, Medialpanoramatik, Medientechnik, mimetisch, Technik, Überwachung, Wissenschaft, Zugleichspräsentation

ca. 1890 – Apokalyptische Bibeldiagramme (Nachlass Henry Dunant)

Vier große Kartendiagramme zur biblischen Gesamtweltgeschichte und Apokalypse, aufgefunden im Nachlass des Gründers des Roten Kreuzes. Das erste, La premiére création, ein Diagramm der sieben Weltzeitalter, wurde höchstwahrscheinlich von Dunant selbst erstellt; die drei übrigen zu apokalyptischen Prophezeiungen wahrscheinlich nicht; ästhetische Nähe zur Art Brut. – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Halter, Ernst/Müller, Martin: Der Weltuntergang. Mit einem Lesebuch, Zürich: Offizin 1999, S. 44–47

Weblinks:

🖙 Erläuterung 64–83

Schlagwörter: Bild, bildvisuell, Diagramm, Didaktik, Draufblick, geordnet, Gesamtdiagramm, geschlossen, Großtableau, Idealpanoramatik, Medialpanoramatik, Mythos/Religion, schematisch, symbolisch, Text, textuell, Zeichnung, Zeitensynopse, Zugleichspräsentation

1889 – Alfred Stevens/Henri Gervex, Panorama de l’histoire du siècle

Genau 100 Jahre nach der Französischen Revolution präsentieren Alfred Stevens und Henri Gervex als Attraktion ihr heute nicht mehr erhaltenes Panoramarundbild mit dem Titel Panorama de l’histoire du siècle (Geschichte des Jahrhunderts) auf der Weltausstellung. Über eine Länge von 120 m im Rund präsentiert es 640 Persönlichkeiten, welche die Geschichte Frankreichs seit 1789 geprägt haben. Als imaginäre Stadtgesellschaft positionieren sich die Figuren in Pariser Kulisse, locker zu Gruppen gefügt. Ein Begleitheft liegt aus, mit dem die Figuren identifiziert und auch die historischen Entwicklungen in pointierter Form nachgelesen werden können. Das Panorama ist ungewöhnlich, da es kaum Handlung oder Landschaftsausblick zeigt, sondern eine Versammlung von Porträts historischer Persönlichkeiten, die allerdings mit den Mitteln des Panoramas gleichsam in einen Raum beziehungsweise unter einen gemeinsamen Himmel gebracht werden, als hätten sie sich tatsächlich begegnen können. Trotzdem existieren in dieser Illusion eines Raums verschiedene Zeiten, denn die Personen tragen historisches Kostüm und die Figurengruppen sind im Kreis chronologisch angeordnet. Aufgrund der Rundform mussten die Künstler das Problem lösen, dass es eine Stelle im Bild gibt, an welcher Beginn (1789) und Gegenwart (1889) sich treffen – in dieser Zone platzieren sie „als Bindestrich zwischen den Jahrhunderten“ den Dichter Victor Hugo, einsam an den steinernen Sockel einer Allegorie Frankreichs gelehnt. – Clara Wörsdörfer

Literatur / Quellen:

  • Geimer, Peter: Die Farben der Vergangenheit. Wie Geschichte zu Bildern wird, München: C. H. Beck 2022

Weblinks:

🖙 Wikipedia

Schlagwörter: 360°, Ästhetik, Bauwerk, Bild, bildvisuell, Denkmal, Diagramm, Didaktik, Enzyklopädie, faktual, Gemälde, Gemälderundbau, Gesamtkompendium, Gesamtprojektion, geschlossen, Großtableau, Medialpanoramatik, mimetisch, offen, Panoramabild, Rundband, Rundbau, schematisch, Unterhaltung, Zeitensynopse, Zentralblickpunkt, Zugleichspräsentation

1889 – Eiffelturm


Von Gustave Eiffel in Paris, Champs des Mars, für die Weltausstellung erbautes Wahrzeichen zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution. Die Aussichtsplattformen der drei Ebenen des 324 m hohen Bauwerks bieten einen Panoramablick auf die Metropole. Die höchste Aussichtsplattform befindet sich in 276,13 m Höhe. Die im vorangegangenen Ausschreibungswettbewerb gegen Eiffels Entwurf unterlegene Alternative von Jules Bourdais, der 1876 den Trocadéro-Palast erbaut hatte, wäre als elektrischer Leuchtturm (Colonne Soleil), der die Stadt auch nachts von oben her hätte erhellen und ausleuchten sollen, unter panoptischen Gesichtspunkten noch spektakulärer gewesen. – Sarah Karsten | Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Heinle, Erwin/Leonhardt, Fritz: Türme aller Zeiten – aller Kulturen, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1988, S. 214–220
  • Lemoine, Bertrand: Gustave Eiffel. The Eiffel Tower. The Three-Hundred-Metre Tower, Köln: Taschen 2021

Weblinks:

🖙 Website Eiffelturm
🖙 Modell Colonne Soleil

Schlagwörter: 360°, Ästhetik, Bauwerk, Denkmal, Draufblick, faktual, Fernblick, FRANKREICH: Baukunst, Organisation, Realpanoramatik, Rundbau, Technik, Unterhaltung, visuell, Zentralblickpunkt, Zugleichspräsentation

1889 – Charles Castellani, Le Tout-Pari


Heute nicht mehr erhaltenes Panoramarundbild des französischen Künstlers Charles Castellani anlässlich der Exposition Universelle auf der Esplanade des Invalides in Paris. Offenbar zeitgleich erscheint ein Begleitbuch mit einer druckgrafischen Reproduktion des Bildes in Einzelteilen und zugehöriger Legende, anhand derer sich die abgebildeten Persönlichkeiten entschlüsseln lassen. Aussagen des Künstlers dazu finden sich zudem in dessen Buch Confidences d’un Panoramiste. Zentraler Blickpunkt ist der Vorplatz der Pariser Oper, sodass dem Betrachtenden der Eindruck vermittelt wird, selbst von der Mitte des Platzes aus die Umgebung zu betrachten. Von dort aus sind die rundum abführenden Straßen zu sehen, deren Restaurants, Straßenlaternen, Markisen, Schilder und Verkehr detailliert wiedergegeben werden. Zusätzlich vereint und arrangiert Castellani in dieser Stadtlandschaft porträthaft namhafte und um 1889 das Stadtgespräch prägende Gestalten, darunter Literaten, Künstler, Politiker oder andere Personen des öffentlichen Lebens. Die fast 2000 prominenten Vertreter der Pariser Oberschicht scheinen sich wie zufällig im selben Moment an diesem Ort zu befinden, sind in dieser Konstellation jedoch zugleich auch sichtlich arrangiert. Somit handelt es sich bei Castellanis Panoramarundbild um ein Gesellschaftspanorama, das die dort zu sehenden Akteure mittels ihrer Positionierung im Vorder- oder Hintergrund des Rundbilds hierarchisch zueinander in Relation setzt und sich folglich grundlegend von einem Stadtplatz-Wimmelbild unterscheidet, das eine Vielzahl in Aktion begriffener, aber nicht hierarchisch sortierter Personen abbildet. Die zeitgenössische Presse bemerkte an dem Bild „den erstaunlichen Ausdruck von Aktivität und Lebendigkeit“ (Le Rappel, 12. März 1889, Übers. CW). – Clara Wörsdörfer / Lena Reuther

Literatur / Quellen:

  • Castellani, Charles: Confidences d’un Panoramiste. Aventures et Souvenirs, Paris: Dreyfous et D’Alsace Éditeurs 1895.
  • Wörsdörfer, Clara: „Alle im Blick – Die Vielen im Bild. Versuch über das Wimmelbild“. In: Alles im Blick. Perspektiven einer intermedialen Panoramatik, hg. von Roman Mauer, Johannes Ullmaier, und Clara Wörsdörfer, Wiesbaden: Springer 2025, S. 397–432.

Weblinks:

🖙 Begleitbuch zum Panoramabild
🖙 Castellani, Confidences d’un Panoramiste, 1895

Schlagwörter: 360°, Ästhetik, Bild, bildvisuell, Denkmal, Didaktik, faktual, Gemälde, Gemälderundbau, Gesamtkompendium, Gesamtprojektion, Großtableau, Medialpanoramatik, mimetisch, Panoramabild, Rundband, Rundbau, schematisch, Unterhaltung, Zentralblickpunkt, Zugleichspräsentation

1888 – Camille Flammarion, Wanderer am Weltenrand


Ikonische Symbolisierung für das menschliche Erreichen und Durchbrechen des Weltenrands bzw. Wissenshorizonts (oder auch nur die bloße Behauptung solcher Erfahrung): „Ein naiver Missionar des Mittelalters erzählt sogar, dass er auf einer seiner Reisen auf der Suche nach dem irdischen Paradiese den Horizont erreichte, wo der Himmel und die Erde sich berühren, und dass er einen gewissen Punkt fand, wo sie nicht verschweißt waren, wo er hindurch konnte, indem er die Schultern unter das Himmelsgewölbe beugte.“ (Flammarion, S. 162, zit. n. Berger/Beinert/Wetzel/Kehl, Bilder des Himmels, S. 49). Sujet und Bildform verleiten dazu, die Entstehung des Holzstichs fälschlich in der frühen Neuzeit zu vermuten. Indes weist die versinnbildlichte Weltenrahmenüberschreitung als ambivalente Denk- und Erzählfigur viel weiter zurück und reicht von Platons Höhlengleichnis oder vom (zeitweisen) Lüften des Maya-Schleiers bis zu Filmen wie The Truman Show (1998) oder The Matrix (1999). – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Berger, Klaus/Beinert, Wolfgang/Wetzel, Christoph u. a.: Bilder des Himmels. Die Geschichte des Jenseits von der Bibel bis zur Gegenwart, Freiburg i. B.: Herder 2006, S. 49

Weblinks:

🖙 Wikipedia

Schlagwörter: Bild, bildvisuell, Didaktik, Gesamtprojektion, Idealpanoramatik, Inhaltspanoramatik, Konzept/Idee, Kugel, Medialpanoramatik, Mythos/Religion, Rahmenexpansion, schematisch, symbolisch, unbegrenzte Allheit, Utopie/Dystopie, Wissenschaft, Zeichnung, Zugleichspräsentation

1888 – Joseph Bühlmann und Alexander Wagner, Das alte Rom mit dem Triumphzuge Kaiser Constantins im Jahre 312 n. Chr.

Das im Juli 1888 in München eröffnete Panorama-Rundgemälde erhebt den Anspruch, auf der Höhe der damaligen wissenschaftlichen Erkenntnisse eine Stadtansicht Roms zu rekonstruieren, wie sie sich im Jahr 312 geboten hätte. Beispiel für die epochensignifikante Kombination von panoramatischer und historistischer Perspektive. – Bernd Klöckener

Literatur / Quellen:

  • Kockel, Valentin: „‚Wissenschaft und Kunst sind, wie selten, eine glückliche Verbindung eingegangen‘. Das Rom-Panorama von Josef Bühlmann im Kontext des 19. Jahrhunderts“. In: Das antike Rom und sein Bild, hg. von Hans-Ulrich Cain, Annette Haug, und Yadegar Asisi, Berlin/Boston: De Gruyter 2001, S. 23–48

Weblinks:

🖙 Zeitgenössische Reproduktion

Schlagwörter: 360°, Ästhetik, Bauwerk, Bild, bildvisuell, Denkmal, Didaktik, faktual, fiktional, Gemälde, Gemälderundbau, Gesamtprojektion, geschlossen, Immersion, Medialpanoramatik, mimetisch, Panoramabild, Rundband, Rundbau, Unterhaltung, Zentralblickpunkt, Zugleichspräsentation

1886 – Thomas Clarkson Gordon, Battle Scenes of the Rebellion

In seiner Heimatstadt Spiceland, Indiana, führt der autodidaktische Künstler und US-Bürgerkriegsveteran Thomas Clarkson Gordon im Dezember 1886 erstmals sein vertikales Moving Panorama vor. Dafür fertigt er von 1884–1886 zunächst zwölf Ölgemälde an, die einzelne Szenen des US-amerikanischen Bürgerkriegs, angefangen mit dem Angriff auf Fort Sumter bis hin zum Gefecht bei Appomattox, zeigen. Den Gemälden mit jeweils etwa 210 cm Höhe und 420 cm Breite folgen später drei weitere. Schließlich montiert Clarkson Gordon die insgesamt 15 Gemälde zu einer durchgehenden Leinwand aneinander. Außerdem konstruiert er für sein Moving Panorama einen Mechanismus aus Holz, an dem das Panoramagemälde befestigt wird und per Kurbel vertikal bewegt werden kann, wodurch die Konstruktion charakteristisch von der horizontalen Bewegungsrichtung der meisten Moving Panoramas abweicht, die im 19. Jahrhundert vorwiegend in englischsprachigen Ländern ihr Publikum erreichen. Typischerweise wird ein langes Rollbild mit Hilfe eines mechanischen Kurbelsystems über ein Fenster bewegt, wobei die Vorführung häufig von einem Vortragenden, Musik und teils auch Ton- und Lichteffekten begleitet wird. Im Gegensatz zu den standortfixierten Rundbild-Panoramen in den Großstädten sind Moving Panoramas ein im Doppelsinn bewegtes Medium und arbeiten mehr mit Narration und der Kombination verschiedener Ausdrucksformen als mit der Immersion in einen Ort oder ein Ereignis. Durch das Vorführdispositiv mit Vortragendem, Musikbegleitung und einem Rahmen, auf den sich der Blick der Betrachtenden richtet, erinnern Moving-Panorama-Vorführungen an das frühe Kino, speziell in Clarkson Gordons Fall auch schon mit Blick auf die Bewegungsrichtung der – hier allerdings noch unvergleichlich langsameren und unkadrierten – Bildabfolge. – Kaim Bozkurt

Literatur / Quellen:

  • Huhtamo, Erkki: Illusions in Motion. Media Archaeology of the Moving Panorama and Related Spectacles, Cambridge, MA: MIT Press 2013
  • Miller, Angela L.: „The Panorama, the Cinema and the Emergence of the Spectacular“. In: Wide Angle 18 (1996), H. 2, S. 34–69
Schlagwörter: Animation, Ästhetik, auditiv, Bild, bildvisuell, Denkmal, Didaktik, Event/Performance, faktual, fiktional, Gemälde, geordnet, Gesamtprojektion, Immersion, Laufpräsentation, Medialpanoramatik, Medientechnik, mimetisch, Moving Panorama, Text, Unterhaltung

1886 – Imperial Federation Map of the World Showing the Extent of the British Empire in 1886


Das British Empire auf dem Höhepunkt seiner Geltung als Weltmacht: „Karten wie die Imperial Federation Map sind erfüllt von einem europäischen Sendungsbewusstsein und dem daraus abgeleiteten universalen Machtanspruch. Gerade als Weltkarte macht sie deutlich, dass es im Verhältnis der europäischen zu außereuropäischen Ländern und Völkern nicht nur um ein reines Herrschaftsverhältnis ging, sondern um die Hierarchie einer ganzen Weltordnung.“ (Oswalt, Weltkarten – Weltbilder, S. 169). Das zeigt sich nicht zuletzt an der Tatsache, dass die Karte auf dem durch Greenwich/London gehenden Längengrad zentriert ist – zwei Jahre zuvor war die Einigung erfolgt, dass dies der für die Navigation und Zeitzählung international verbindliche Nullmeridian sein sollte. „Nicht mehr Jerusalem wie in vielen mittelalterlichen Weltkarten, sondern London/Greenwich war nun das neue Zentrum der Welt.“ (ebd., S. 176). – Bernd Klöckener

Literatur / Quellen:

  • Oswalt, Vadim: Weltkarten – Weltbilder. Zehn Schlüsseldokumente der Globalgeschichte, Stuttgart: Reclam 2015, S. 169–184

Weblinks:

🖙 Wikipedia

Schlagwörter: Bild, bildvisuell, Didaktik, Draufblick, faktual, Gemälde, Gesamtprojektion, Karte, Medialpanoramatik, mimetisch, Organisation, schematisch, Technik, textuell, Weltkarte, Wissenschaft, Zugleichspräsentation

1883 – Ernst Haeckel, Indische Reisebriefe

Am Ziel seiner Besteigung des Adams-Pik auf Ceylon reflektiert Haeckel das Verhältnis von kumulativem Erfahrungslauf und daraus kulminierender Panorama-Rund- wie -Rückschau, was ihn zu Mutmaßungen über die Verbindung von Naturpanorama- und Transzendenz-Erleben führt: „Weit interessanter und erhebender, als diese Andachtsübungen der Pilger und die Zeremonien der Priester, war für uns das großartige Panorama, das die unbeschränkte Aussicht von diesem isolierten Berggipfel darbietet. Mit einem Blick überschauen wir hier den größten Teil der immergrünen Insel, die in so vieler Beziehung zu den schönsten und merkwürdigsten der Welt gehört. Allerdings ist das Großartigste an unsrem Panorama gerade diese Vorstellung, und die Erinnerung an die tausend herrlichen und interessanten Bilder, mit denen unsre Streifzüge durch dies irdische Paradies uns bereichert haben. Indem wir hier den Schauplatz derselben von einem Punkte aus rings überschauen, durchfliegen wir gewissermaßen das Inhaltsverzeichnis des Skizzenbuches, das wir hier mit Feder und Pinsel gesammelt haben. […] Man lernt hier begreifen, wie diese isolierte Bergspitze der einigende Mittelpunkt andächtigen Gottesdienstes für mehrere ganz verschiedene Religionsformen werden konnte.“ (Haeckel, „Der Adams-Pik auf Ceylon“, S. 68). – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Haeckel, Ernst: „Der Adams-Pik auf Ceylon“. In: Deutsche Rundschau 37 (1883), H. 10, S. 53–70

Weblinks:

🖙 Projekt Gutenberg

Schlagwörter: 360°, Denkmal, Didaktik, Draufblick, Ekphrasis, faktual, Fernblick, Gesamtprojektion, Idealpanoramatik, Konzept/Idee, Laufpräsentation, Medialpanoramatik, Mythos/Religion, Naturpanorama, Realpanoramatik, symbolisch, Text, textuell, Unterhaltung, visuell, Zeitensynopse, Zentralblickpunkt, Zugleichspräsentation