1788 – James Hutton, Ausweitung des Erdzeithorizonts


In Anbetracht eines Felsaufschlusses im schottischen Jedburgh, in dem deutlich die jüngeren Schichten horizontal auf tektonisch schräg gestellten älteren Schichten lagern (einer sogenannten Diskordanz, vgl. die Abb. in Gould, Die Entdeckung der Tiefenzeit, S. 95), wird dem Naturforscher (und damaligen Edinburgher Stadt- und Zeitgenossen Robert Barkers) James Hutton (1726–1797) klar, dass die Erde sehr viel älter sein muss, als die meisten damals glauben. „Das komplexe Panorama der Geschichte“ (Gould, Die Entdeckung der Tiefenzeit, S. 94), wie er es hier zum ersten Mal erblickt, bringt ihn in seiner 1788er-Abhandlung Theory of the Earth zu dem Schluss: „Die Zeit, die in unserer Vorstellung jedes Ding bemißt und für unsere Pläne oft nicht ausreicht, ist für die Natur endlos und wie nichts.“ (Hutton, Theory of the Earth, S. 215). Inwieweit diese Behauptung zutrifft, ist bis heute nicht gewiss. Dass sie seither aber – im Unterschied zu inhaltsgleich vorangegangenen Postulaten von Aristoteles bis Newton – mit der aus Menschheitssicht quasi-unendlichen, nach Jahrmillionen und -milliarden zählenden Empirie der Erde verzahnt ist, verleiht Huttons Entbergung der „Tiefenzeit“ (John MCPhee) zeit-kopernikanisches Gewicht. – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Hutton, James: „Theory of the Earth; or an Investigation of the Laws Observable in the Composition, Dissolution, and Restoration of Land Upon the Globe“. In: Transactions of the Royal Society of Edinburgh 1 (1788), S. 209–304
  • Gould, Stephen Jay: Die Entdeckung der Tiefenzeit. Zeitpfeil und Zeitzyklus in der Geschichte unserer Erde [1987], München: dtv 1992, S. 93–146

Weblinks:

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🖙 Digitalisat Theory of Earth 1788

Schlagwörter: begrenzte Allheit, Bild, bildvisuell, Blicktransparenz, Denkmal, Diagramm, Didaktik, Draufblick, faktual, Fernblick, geordnet, Gesamtdiagramm, Gesamtprojektion, Konzept/Idee, Mikropanoramatik, Naturpanorama, offen, Panoramabild, Rahmenexpansion, Realpanoramatik, Relief, schematisch, Speicher, Text, textuell, Universalchronik, visuell, Wissenschaft, Zeichnung, Zeitensynopse, Zugleichspräsentation

1785 – Friedrich Wilhelm Herschel, Über den Bau des Himmels

Nach seiner Ausbildung zum Musiker und einer kurzen Zeit als Militärmusiker übersiedelt der in Hannover geborene Friedrich Herschel (1738–1822) im Jahr 1757 nach England und wird unter wesentlicher Mithilfe seiner bald nachgekommenen Schwester Caroline (1750–1848) zu einem der wirkreichsten All-Panoramatiker der Astronomiegeschichte. In Bath als Organist und Orchesterleiter tätig, beginnt er in den 1770er-Jahren, inspiriert von der privaten Lektüre musiktheoretischer und astronomischer Schriften, sein im Wesentlichen autodidaktisch vorangetriebenes Projekt einer möglichst vollständigen Erfassung und Erklärung aller sichtbaren Himmelserscheinungen. Zu diesen Zweck fertigt er, vor allem nach seiner endgültigen Niederlassung in Slough im Jahr 1785, selbst immer größere Spiegelteleskope an. Unter seinen zahlreichen bahnbrechenden Entdeckungen – etwa des Planeten Uranus oder der Situierung unseres Sonnensystems innerhalb der Milchstraße (vgl. Herschel, Über den Bau des Himmels, S. 94) – ragt in panoramatischer Hinsicht die genauere Erfassung und differenzierte Neudeutung jener Himmelskonstellationen hervor, die dem freien Auge als Nebel erscheinen. Gerade hier liefern seine Veröffentlichungen, deren Bedeutung in Fachkreisen bald erkannt wird, quintessentielle Verschriftlichungen einiger der ungeheuersten Erfahrungen realfundierter panoramatischer Blickvertiefung und -erweiterung, die Menschen je gemacht haben. Besonders eindrücklich etwa in seiner Schrift Über den Bau des Himmels (Herschel, Über den Bau des Himmels, S. 71–108), wo es in zeitgenössischer Übersetzung heißt: „Das Gesicht unseres Beobachters wird so begrenzt seyn, als befasse diese einzelne Sammlung von Sternen, wovon er selbst nicht den tausendsten Theil gewahr wird, alles was der gesammte Himmel in sich hat. Verstatten wir ihm nun den Gebrauch eines gemeinen Fernrohrs, so fängt er an zu muthmaßen, daß die ganze Milchweiße des hellen Streifs, der die hohle Kugel umringt, wohl von Sternen herrühren möge. Er bemerkt einige Sternhaufen in mancherley Gegenden des Himmels, und findet, daß es auch dort eine Art von Nebelflecken giebt; sein Blick ist jedoch noch nicht so erweitert, um das Ende der Schichte abzusehen, in welcher er eine solche Stellung hat, daß es ihm vorkommt, als gehörten diese Zonen zu demjenigen System, welches, wie ihm deucht, alle und jede himmlische Gegenstände in sich faßt. Nun verstärkt er seine Sehkraft, und indem er sich einer genauen Beobachtung befleißiget, findet er, daß die Milchstraße in der That nichts anders, als eine Sammlung von sehr kleinen Sternen sey. Er wird gewahr, daß jene Gegenstände, welche Nebelflecke hießen, augenscheinlich nichts anders als Sternhaufen sind. Er sieht ihre Anzahl immer mehr und mehr anwachsen, und wenn er einen Nebelfleck in Sterne auflöset; so entdeckt er zehn neue, die er nicht auflösen kann.“ (77–78) – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Herschel, Friedrich W.: Über den Bau des Himmels. Abhandlungen über die Struktur des Universums und die Entwicklung der Himmelskörper 1784–1814, Thun/Frankfurt a. Main: Verlag Harri Deutsch 2001
Schlagwörter: (Aus-)Faltung, Ästhetik, Bauwerk, begrenzte Allheit, Bild, bildvisuell, Diagramm, Draufblick, Ekphrasis, Enzyklopädie, faktual, Fernblick, Gesamtarchiv, Gesamtdiagramm, Gesamtkompendium, Gesamtprojektion, Großtableau, Idealpanoramatik, Karte, Konzept/Idee, Medialpanoramatik, Medientechnik, mimetisch, Naturpanorama, Panoramabild, Rahmenexpansion, Rundbau, schematisch, Speicher, symbolisch, Tabelle, Technik, Text, textuell, visuell, Weltkarte, Wimmelbild, Wissenschaft, Zeichnung, Zugleichspräsentation, Zugriffspräsentation

1768–1771 – Encyclopædia Britannica


Über Jahrhunderte hinweg maßgebliche englischsprachige Enzyklopädie; erste Auflage in drei Bänden hg. von William Smellie von 1768–1771. Bis 2004 wächst sie auf 75.000 Artikel in 32 Bänden an, erliegt als Print-Tradition aber 2012 der kostenlosen Online-Konkurrenz durch die Wikipedia. – Johannes Ullmaier

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Schlagwörter: Bild, bildvisuell, Buch, Diagramm, Didaktik, Enzyklopädie, faktual, geordnet, Gesamtkompendium, Karte, Medialpanoramatik, mimetisch, Organisation, schematisch, Speicher, symbolisch, Tabelle, Technik, Text, textuell, unbegrenzte Allheit, Unterhaltung, Wissenschaft, Zugriffspräsentation

1753 – Carte Chronographique / Chronographie, ou Description des tems


Vom Arzt und Universalgelehrten Jacques Barbeu-Dubourg (1709–1779) erfundene Maschine aus Papier und Leim. Mittels zweier Kurbeln kann eine eingespannte Papierbahn von etwa 17 m Länge bewegt und somit der sichtbare Ausschnitt geändert werden. Auf dieser Papierfläche befinden sich 35 ineinander übergehende Kupferdrucke, die synchronoptisch die Ereignisse der Weltgeschichte von Adam und Eva bis 1800, also in die zur Zeit Barbeu-Dubourgs noch ausstehende Zukunft, präsentieren. – Philip Iser

Literatur / Quellen:

  • Schmidt-Burkhardt, Astrit: Die Chronologie-Maschine: Barbeu-Dubourgs Aufbruch in die historiografische Moderne, Berlin: Lukas 2022

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Schlagwörter: (Aus-)Faltung, Ästhetik, begrenzte Allheit, Bild, bildvisuell, Buch, Diagramm, Didaktik, Draufblick, faktual, fiktional, FRANKREICH: Geschichtsschreibung, geordnet, Gesamtdiagramm, geschlossen, haptisch, Laufpräsentation, Medialpanoramatik, Medientechnik, Moving Panorama, Mythos/Religion, Rahmenexpansion, schematisch, Tabelle, Text, textuell, Universalchronik, WELTGESCHICHTE, Zeitensynopse

1751–1780 – Diderot, Encyclopédie


Im Jahr 1751 erscheint der erste Band der Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers. Denis Diderot und Jean Baptiste le Rond d’Alembert verfassen ihre französischsprachige Enzyklopädie gemeinsam mit 142 Enzyklopädisten aus Kunst, Philosophie und Handwerk. Diderots Ziel ist es, „die auf der Erdoberfläche verstreuten Kenntnisse zu sammeln, um sie den nach uns kommenden Menschen zu überliefern, damit die Arbeit der vergangenen Jahrhunderte nicht nutzlos für die kommenden Jahrhunderte gewesen sei“ (Diderot/d’Alembert, Encyclopédie, S. V, 635). Im Gegensatz zu früheren Enzyklopädien fasst Diderot nicht nur Gelehrtenwissen, sondern auch Alltags- und Praxiswissen zusammen und setzt mit allein elf Tafelbänden auf ausgiebige bildliche Veranschaulichung. 1780 erscheint der letzte, 35. Band. – Sarah Karsten | Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Diderot, Denis/d’Alembert, Jean le Rond: Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers, Berlin: Fines Mundi 2022

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🖙 ZEIT-Artikel

Schlagwörter: Bild, bildvisuell, Buch, Diagramm, Didaktik, Enzyklopädie, faktual, geordnet, Gesamtkompendium, Karte, Medialpanoramatik, mimetisch, Organisation, schematisch, Speicher, symbolisch, Tabelle, Technik, Text, textuell, unbegrenzte Allheit, Unterhaltung, Wissenschaft, Zugriffspräsentation

1731–1754 – Johann Heinrich Zedler, Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste


Mit 64 Bänden (plus 4 Supplementbänden), ca. 284.000 Artikeln und 276.000 Verweisen auf ca. 63.000 zweispaltigen Folioseiten verfolgt das wohl am größten angelegte enzyklopädische Projekt des 18. Jahrhunderts – vor Diderot – den Anspruch, das gesamte verfügbare Wissen alphabetisch aufzureihen und zu versammeln. – Bernd Klöckener

Literatur / Quellen:

  • Schneider, Ulrich Johannes: „Die Konstruktion des allgemeinen Wissens in Zedlers ‚Universal-Lexicon‘“. In: Wissenssicherung, Wissensordnung und Wissensverarbeitung. Das europäische Modell der Enzyklopädien, hg. von Theo Stammen und Wolfgang E. J. Weber, Berlin: Akademie Verlag 2004, S. 81–101

Weblinks:

🖙 Digitalisat
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Schlagwörter: Bild, bildvisuell, Buch, Diagramm, Didaktik, Enzyklopädie, faktual, geordnet, Gesamtkompendium, Karte, Medialpanoramatik, mimetisch, Organisation, schematisch, Speicher, symbolisch, Tabelle, Technik, Text, textuell, unbegrenzte Allheit, Unterhaltung, Wissenschaft, Zugriffspräsentation

1690 – Ewiger Julianischer Kalender aus Graubünden


Allgemein stellvertretend für die Kulturtechnik des Ewigen Kalenders, der die jahresübergreifende Bestimmung aller Wochentage und ggf. wichtiger Festtermine erlaubt, präsentiert sich das graubündener Diagramm – gleich vielen historischen Realisationen bis in die Sowjetzeit hinein – speziell in kompass-artig geschlossener Rundform. Einen noch weiteren, weil kalenderreformübergreifenden Ausblick auf die Wochentagsfolge in Vergangenheit wie Zukunft bietet dagegen das (wie das Eintragsbeispiel im betreffenden Wikipedia-Artikel/Stand 2024) dokumentierte Zeilen/Spalten-Diagramm von Karl Nimtsch, das den Julianischen und den Gregorianischen Kalender synthetisiert. – Johannes Ullmaier

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🖙 Abbildung
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Schlagwörter: begrenzte Allheit, Bild, bildvisuell, Diagramm, Didaktik, faktual, geordnet, Gesamtdiagramm, Idealpanoramatik, Medialpanoramatik, Mikropanoramatik, offen, Organisation, Rundband, Rundbild, schematisch, textuell, Universalchronik, Zeitensynopse, Zugleichspräsentation, Zugriffspräsentation

1668 – John Wilkins, An Essay Towards a Real Character And a Philosophical Language


Eigentlich will John Wilkins, erster Sekretär der nachmals berühmten Royal Society of London for Improving Natural Knowledge, ‚nur‘ eine Universalsprache entwerfen – und zwar keine aposteriorische, auf bestehenden Sprachen aufbauende (wie etwa sehr viel später das Esperanto), sondern eine apriorische, am Reißbrett konstruierte. Allerdings erfordert der Anspruch, dass die Ordnung dieser Sprache derjenigen der Sachen eins zu eins entsprechen solle, ‚zunächst einmal‘ die Mühe, sämtliche Sachen zu ordnen, einschließlich der nicht-dinglichen und der nicht-existierenden. Folgerichtig ist das Herzstück von Wilkins’ über 600 Folioseiten füllendem Essay eine riesige ausfaltbare Tabelle, also das syn-optische – um nicht zu sagen: panoramatische – Medium par excellence, das Michel Foucault nicht umsonst als Leitmedium der ‚Episteme der Repräsentation‘ ausgemacht hat (wobei unverständlich ist, warum er Wilkins in Les mots et les choses nur einmal kurz erwähnt, obwohl das Buch mit Borges’ Aufsatz über dessen Essay (1942) einsetzt; vgl. Foucault, Les mots et les choses, S. 7 und sonst nur 104, Anm. 1). Auf einen Blick auszumachen ist auf dieser Tabelle beispielsweise, warum der Adler Zeba heißen muss: Z für seine Zugehörigkeit zu den Tieren, e für das dritte von vier Genera innerhalb der Tiere (die Vögel im Unterschied zu blutleeren Tieren, den Fischen und den ‚Beasts‘), b für seine Zugehörigkeit zur ersten Differenz unter den Vögeln (den fleischfressenden), a, weil er in dieser Klasse die erste species bildet. Und wenn es kein Adler, sondern ein Geier wäre, der als die wilde Variante zum Adler gilt, hieße er, um diesen Unterschied zu markieren, Zebas. Weil aber noch die Arbitrarität dieser lateinischen (bzw. in einem Exemplar griechischen) Buchstaben zu überwinden ist, ergänzt Wilkins seine Universalsprache um eine Universalschrift, eben die Real Characters, mit denen alles, was es gibt (oder nicht gibt), auf ein ihm angeblich genau entsprechendes Set von Strichen und Häkchen gebracht wird. – Robert Stockhammer

Literatur / Quellen:

  • Foucault, Michel: Les mots et les choses: Une archéologie des sciences humaines, Paris: Gallimard 1966
  • Wilkins, John: An Essay Towards a Real Character and a Philosophical Language [1668], Reprint, Menston: Scolar 1968
Schlagwörter: Buch, Diagramm, Didaktik, Enzyklopädie, faktual, geordnet, Gesamtdiagramm, geschlossen, Idealpanoramatik, Konzept/Idee, Medialpanoramatik, Medientechnik, Organisation, schematisch, symbolisch, Technik, Text, textuell, unbegrenzte Allheit, Wissenschaft, Zugriffspräsentation

1658 – Johann Amos Comenius, Orbis Pictus. Die Welt in Bildern


Über Jahrhunderte meistverbreitetes Schulkompendium des jeweiligen Weltcurriculums, durchgängig in Bild und Text vermittelt. Universales Prüfungswissen von Gott bis zum Insekt. – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Comenius, Johann Amos: Orbis sensualium pictus, Dortmund: Harenberg Kommunikation 1978

Weblinks:

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1544 – Sebastian Münster, Cosmographia, Oder: Beschreibung der gantzen Weltt


Das zweibändige Gesamtkompendium (oft auch Cosmographia universalis genannt) verspricht in Volkssprache „eine Beschreibung der gantzen Welt“. Der Autor weiß: „Die gantze Welt zu beschreiben / wie mein Fürnehmen ist in diesem Buch / […] erfordert ein weitschweiffig und wohlbericht Gemüth / daß viel gelesen / viel gesehen / viel gehört und viel erfahren habe. Welches dannoch alles nicht genug wil seyn/wo nicht ein recht Urtheil darbey ist / dardurch man möge underscheiden / das wahr von dem falschen / unnd das gewiß von dem ungewissen.“ (Münster, Cosmographia, S. 1628; Widmungsvorrede, a2). Im Gegensatz zur ➚ Schedelschen Weltchronik geograpisch und thematisch gegliedert, fasst Münsters gedruckte Welt-Präsentation den zeitgenössischen Wissensstand der Historiografie, Geografie, Länderkunde, Botanik, Zoologie und anderer Fachgebiete zusammen und macht ihn über ein 14-seitiges (wie bei Schedel vorangestelltes) Register erschließbar. Zudem enthält sie 22 doppelseitige selbstgezeichnete Landkarten, darunter auch eine Weltkarte. – Sarah Karsten | Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Münster, Sebastian: Cosmographia. Das ist: Beschreibung der ganzen Welt/Darinnen Aller Monarchen keyserthumben/Königreichen/Fürstenthumben/Graff- und Herrschafften/Länderen/Staetten und Gemeinden; wie auch aller geistlichen stifften/Bisthumben/Abteyen/Kloestern/Ursprung/Regiment/Reichthumb/Gewalt und Macht/Verenderung/Auff- und Abnehmen/zu Fried- und Kriegszeiten/sampt aller obrigen Beschaffenheit [Reprint-Basis: Ausgabe: Basel 1628], Lahnstein: Rhenania 2010

Weblinks:

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🖙 Website Ingelheimer Geschichte

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