ca. -60 – Bildfries, Villa dei Misteri (Pompeji)


Womöglich frühester Beleg einer 360°-Bilddarstellung. Das Fresko in der Villa dei Misteri in Pompeji um 60 v. Chr. ist im reifen Zweiten Stil pompejianischer Malerei gestaltet, 2 m hoch und 20 m lang und deckt alle vier Wände des großen Saals ab. Überlebensgroße menschliche Körper bevölkern verschiedene Szenen, die dem Althistoriker Paul Veyne zufolge eine Einweihung in den bacchantischen Dionysoskult darstellen. – Rebecca Rasp

Literatur / Quellen:

  • Veyne, Paul: Das Geheimnis der Fresken. Die Mysterienvilla in Pompeji, Darmstadt: WBG/Philipp von Zabern 2018, S. 13–56

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Schlagwörter: 360°, Ästhetik, Bauwerk, Bild, bildvisuell, Gesamtprojektion, geschlossen, Großtableau, haptisch, Medialpanoramatik, mimetisch, Mythos/Religion, Panoramabild, Rahmenexpansion, Überbreite, Unterhaltung, Zugleichspräsentation