Das 284 × 1846 cm große, aus 2 × 13 horizontal übereinander angeordneten, monochromen Elementen bestehende Wandbild (Acryl gespritzt auf Aluminium, montiert auf Beton; Lesesaal des Staatsarchivs des Kantons Zürich) weist, wie Bruno Weber konstatiert hat, insofern eine panoramatische Struktur auf, als es eine Rundsicht veranschaulicht, „welche grundsätzlich keinen Anfang und kein Ende hat“, und zwar in Form einer „horizontal gerichtete[n] Bewegung, die zu ihrem Ausgangspunkt zurückfindet. Das Panorama formuliert, so verstanden, das Paradox eines geschlossenen, aber unendlich erweiterbaren Weltbilds.“ (Weber, „Formen und Funktion älterer Panoramen“, S. 257). – Bernd Klöckener
Literatur / Quellen:
- Weber, Bruno: „Formen und Funktion älterer Panoramen. Eine Übersicht“. In: Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte 42 (1985), H. 4, S. 257–268