1925 – László Moholy-Nagy, Das simultane oder Polykino

Konzeptschrift zu einer „kugelsegmentförmigen“ Kinoleinwand. Eine „große Projektionsfläche“ soll ermöglichen, mehrere Filme gleichzeitig in bildrahmenbewegungs- und diegesezeit-choreografierter Ablaufordnung zu präsentieren. Moholy-Nagys Polykino entwirft eine der radikalsten Kinoerweiterungsvisionen, kann aber in dieser Form weder von ihm selbst noch später je in vorzeigbarer Werkgestalt realisiert werden. – Johannes Ullmaier

Literatur / Quellen:

  • Moholy-Nagy, László: Malerei. Fotografie. Film [1924], Mainz: Florian Kupferberg 1967, S. 39–41

Weblinks:

🖙 Text

Darstellungsmodalität
bildvisuell
re/präsentatorisch
mimetisch | schematisch | faktual | fiktional
allgemein mediengenerisch
Film | Animation | Medientechnik | Konzept/Idee
generisch-panoramatisch
allgemein-panoramatisch
begrenzte Allheit | Medialpanoramatik
Funktionssphären
Technik | Didaktik | Ästhetik
Schlagwörter: Animation, Ästhetik, begrenzte Allheit, bildvisuell, Didaktik, faktual, fiktional, Film, Gesamtprojektion, Konzept/Idee, Laufpräsentation, Medialpanoramatik, Medientechnik, mimetisch, offen, Rahmenexpansion, schematisch, Technik, Zeitensynopse, Zugleichspräsentation